33. internationales Online-DVSM Nachwuchssymposium 

"Musikwissenschaftliche und musikalische ›Schulen‹?
Strukturen, Analyse, Dynamiken" 

9.–11. Dezember 2021

Zoom-Link: 

 https://hu-berlin.zoom.us/j/66042313351?pwd=K1MxNTJNQndJQjdhYXcyV05Ma2dtdz09


 

Wir laden euch herzlich ein, auch an unserem Online-Roundtable am 9. Dezember um 16:45 “Musikwissenschaftliche Schulen, Kanon und BEYOND” zusammen mit Prof. Dr. Florian Heesch (Universität Siegen), Dr. Birgit Kiupel (Deutsches Digitales Frauenarchiv), Dr. Shin-Hyang Yun (Research Center for Asian-German Performing Arts Berlin/Seoul) und Dr. Anna Ricke (Universität Paderborn) teilzunehmen. Außerdem findet am 11. Dezember von 15–17 Uhr die Mitgliederversammlung des DVSM e.V. statt, wo wir auch alle Interessierten herzlich einladen möchten. 

Bei der Fragen oder technischen Problemen können Sie diese Adressen nutzen: pressearbeit@dvsm-verband.de oder info@dvsm-verband.de

Elizaveta Willert & Jakob Uhlig
im Namen des DVSM-Vorstands


 



QR-Code für das Symposium (inkl. Roundtabel und Mitgliederversammlung)

Unsere Diskutant:innen bei dem Roundtabel am 9. Dezember 

[16:45-18:30] ROUNDTABLE “Musikwissenschaftliche Schulen, Kanon und BEYOND ”

Chairs: Leonie F. Koch und Elizaveta Willert


Zur Diskussion am runden Tisch haben wir vier Wissenschaftler:innen eingeladen, um zusammen mit den Studierenden die Aspekte der historischen Etablierung des musikwissenschaftlichen Kanons herauszukristallisieren und damit die zeitgenössischen Diskurse der Musikwissenschaft als Institution zu hinterfragen. Hat die Musikwissenschaft einen Platz in der akademischen Landschaft der Zukunft? Welche Rolle spielen Gender, Ethnizität und Klasse bei der Konstruktion der musikwissenschaftlichen Schulen? Ist der Begriff der “Schule” überhaupt noch legitim? 

Alle Studierende und Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Diskussion aktiv teilzunehmen. Außerdem zur Verfügung steht ein Padlet, wo wir einige Beispiele und thematische Blöcke der Sitzung vorbereitet haben. 


 
Der Link zum Padlet: 
https://padlet.com/elizavetagutkevich/g5av4mbin5eznlwc

Prof. Dr. Florian Heesch (Universität Siegen)

 Florian Heesch, Musikwissenschaftler, ist Professor für Populäre Musik und Gender Studies an der Universität Siegen. Er leitet das Projekt „Low Pop: Die sentimentale Ballade“ im SFB 1472 „Transformationen des Populären“ sowie ein DFG-Projekt zum Verhältnis von Musik und Tanz im Heavy Metal. Im Fachbeirat der MGG online betreut er den Bereich Pop. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Stimme und Gender, Musik und Mythologie sowie Lernwelten populärer Musik. Zu den aktuellen Publikationen gehören u.a. die mitherausgegebenen Sammelbände Heavy Metal, Gender and Sexuality (2. Aufl. 2019) und „Sounds like a real man to me“ – Populäre Kultur, Musik und Männlichkeit (2019).

(Foto: privat)

Publikationsliste findet man hier: https://www.musik.uni-siegen.de/mitarbeiter/professoren/heesch/publikationen.html?lang=de

Dr. Birgit Kiupel (Deutsche Digitale Frauenarchiv, Berlin)

Birgit Kiupel wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt erste Frauenbewegung. Ihre Promotion von 2008 hat den Titel Zwischen Krieg, Liebe und Ehe. Studien zur Konstruktion von Geschlecht und Liebe in den Libretti der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Sie bringt langjährige Berufserfahrung als Historikerin, (Radio-)Autorin, Gestalterin und Zeichnerin mit. Sie ist redaktionell verantwortlich für die Texte des DDF-Portals.
E-Mail: birgit.kiupel@digitales-deutsches-frauenarchiv.de

Eine Interview mit Frau Dr. Kiupel findet man hier: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/birgit-kiupel.

Dr. Anna Ricke (Universität Paderborn)

Dr. Anna Ricke studierte Musiktheaterwissenschaft an der Universität Bayreuth (B.A.) und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (M.A.). 2020 promovierte sie sich mit dem Thema »Smaragda Eger-Berg (1886-1954). Bohemienne – Musikerin – Schwester. Bedingungen künstlerischer Emanzipation in der Wiener Moderne«, wofür sie mit einem Promotionsstipendium des Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) Hannover gefördert wurde. Sie war 2018 Preisträgerin beim »Forum junger Autoren. Schreiben und Sprechen über neue Musik« und ist seit 2019 Mitglied des Beirats des »Jahrbuch Musik und Gender«.
Seit April 2019 ist Anna Ricke wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Antje Tumat am musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn.

Publikationsliste kann man hier ansehen:
https://www.uni-paderborn.de/person/78162

(Foto: Privat)

Dr. Shin-Hyang Yun
(Research Center for Asian-German Performing Arts Berlin/Seoul) 

 Dr. Shin-Hyang Yun studierte nach ihrem Studium der Vokalmusik an der Sookmyung Frauen Universität Seoul in Korea Musikwissenschaft an der Universität Freiburg i. Br. und promovierte in Musikwissenschaft an der Universität zu Köln. Sie war Postdoc. Researcher am Korean Art Research Institute der National University of Arts, Seoul und Gastprofessorin an der Kyemyung University, Taegu. Im Anschluss an die Forschungskollegin an der Universität der Künste Berlin (2011) hielt sie an verschiedenen deutschen Universitäten Seminare (u. a. Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Leipzig, Universität Bonn). Sie veröffentlichte das Buch Isang Yun. Music at the Border Line (2005), welches vom Kulturministerium Koreas als exzellentes Buch ausgewählt wurde, über 20 Essays sowie Konzertkritiken. 
Seit 2019 ist sie assoziiertes Mitglied am Zentrum für transdisziplinäre Gender Studies der Humboldt-Universität zu Berlin und bereitet derzeit auf die Publikation des Buches „Koreanisch-deutsche Komponist*innen mit Migrationshintergrund und ihre Medien“ vor. 
 
(Foto: Privat)

Chair:
Leonie F. Koch 

 

 Leonie F. Koch studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster (B.A.) und Musikwissenschaft und Musikvermittlung in Hannover an der HMTMH (M.A.). In ihrer Abschlussarbeit Martha Schwieder Schroeder. Erinnerungsforschung zu einer Pianistin im 19. Jahrhundert vertiefte sie ihren Forschungsschwerpunkt im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung. Von Oktober 2019 bis September 2020 war sie studentische Hilfskraft am Forschungszentrum Musik und Gender Hannover und von 2018 bis 2020 Mitarbeiterin des Orchesterbüros der Staatsoper Hannover. Seit November 2020 ist Leonie F. Koch wissenschaftliche Mitarbeiterin am musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn und forscht in Vorbereitung ihrer Promotion über die Komponistin Aleida Montijn (1908-1989). 

(Foto: Privat)

Chair:
Elizaveta Willert

 

 Information über Elizaveta findet man auf der Seite "Geschäftsführender Vorstand & Team" (DVSM e.V.) 

(Foto: Privat)