Netzwerk Musikwissenschaft und Familie 


Herzliche Einladung zum online-Treffen "Familie und Beruf im Musik- und Kulturbetrieb" am 1. Februar 2023


Liebe Studierende, Promovierende und alle Interessierte,
wir laden Euch herzlich zu unserem nächsten Termin der „DVSM lädt ein“ -
Veranstaltungsreihe ein.

Das Thema der Online-Austauschrunde ist „Familie und Beruf im Musik- und
Kulturbetrieb“
, zusammen mit Juliane Schenk (Bühnenmutter e.V.) und Helene
Mönkemeyer ( diversity_classical_music ), die die Projekte vorstellen werden. Eine Q-A-
Runde in kleinen Gruppen ist vorgesehen.

Das Online-Treffen findet am Mittwoch, 1. Februar von 19:30 bis 21 Uhr via Zoom statt.
Um Anmeldung wird gebeten: info@dvsm-verband.de

Für Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung und freuen uns über Weiterleitung an Interessierte.
Herzliche Grüße
DSVM-AG „Netzwerk Musikwissenschaft und Familie“
Antonia Kölble, Elizaveta Willert & Anna Henrike Eymess

Die Impulsgeberinnen

Helene Mönkemeyer

 

 Umgeben von Kunst und Musik aufgewachsen; in Scheeßel, dem Dorf des Hurricane Festivals zur Schule gegangen – der Weg in die Kreativbranche war stets ein großer Wunsch. Helene Mönkemeyer machte ihren Bachelor in Kunst, Musik und Medien an der Philipps-Universität Marburg und schloss einen Master in Medien und Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ab. Währenddessen absolvierte sie mehrere Praktika (z.B. Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Münchner Konzertdirektion Hörtnagel, Bayreuther Festspiele). Parallel zum Masterstudium war sie Geschäftsführerin der Kammermusik Gemeinde Hannover. Nach dem Studium folgte u.a. eine Tätigkeit im Künstlerischen Betriebsbüro des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb. Seit über einem Jahr ist sie nun als Produktions- und Projektleitung bei backlight! GmbH in Hamburg tätig. Mit Tina Kraft gründete sie Ende 2020 den Instagramkanal diversity_classical_music, hier setzen sie sich für mehr Diversität in der Klassikbranche ein. 

Instagram:  diversity_classical_music

Juliane Schenk

 Juliane Schenk wurde in Steinfurt (Westfalen) geboren. Sie studierte Gesang in Köln, Lyon und Weimar und schloss das Studium mit einem Konzertexamen ab. Als Solistin am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Stadttheater Fürth, am Theater Hof, am Theater Nordhausen und am Theater Plauen-Zwickau sang Juliane Schenk zahlreiche Rollen ihres Fach. Seit 2021 engagiert sich Juliane in dem Verein Bühnenmutter e.V. - Verein und Netzwerk für familienfreundliche Strukturen in Theaterberufen. Im Verein betreut sie die Nachwuchsprojekte und will eine Workshopreihe zum Thema "Theaterberuf und Familie" an den Hochschulen initiieren. 


ABLAUF

 

19:20 - Zoomraum ist geöffnet (Link schicken wir nach der Anmeldung)

19:30 - 19:40 kurze Begrüßung zu der Diskussions- und Austauschrunde; Vorstellung des Netzwerkes Musikwissenschaft und Familie; Vorstellung den eingeladenen Impulgeberinnen 

19:40 - 20:00 Slot für BuehnenMutter e.V. - Projektvorstellung & Workshopvorstellung (Juliane Schenk)

20:00 - 20:20 Slot für Divesity_in_music, Projektvorstellung (Helene Mönkemeyer)

20:20 - 20:50 Q-A-Runde in den Kleingruppen zu den Projekten; Meinungsaustausch zwischen den Teilnehmenden; - Offene Fragen zu dem Thema "Beruf und Familie im Kultur- und Musikbetrieb"

20:50-21:00 Verabschiedung, Ankündigung des nächsten Treffen im Frühling

 

DVSM-Netzwerk Musikwissenschaft und Familie

Wir freuen uns auf Dich!


Als wir uns bei dem DVSM-Treffen zum Thema Promotion und Familie im Frühling 2021 kennengelernt haben, haben wir beschlossen, regelmäßige Treffen für studierende und promovierende Frauen* und Männer* mit Kind auf die Beine zu stellen.  Wir sind Studentinnen des Faches Musikwissenschaft und unsere Leidenschaft gilt der Forschung und dem Studium, aber auch unseren Familien. 


Unser Netzwerk Musikwissenschaft und Familie ist dazu da, einen Raum für diejenigen Mütter und Väter zu schaffen, die sich gerne unter dem Schirm der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und Familie rund um die Fragen des Studiums, der Promotion und der Arbeit im Bereich der Musikwissenschaft, Musikpädagogik und praktizierenden Kunst austauschen wollen.

Für uns ist es wichtig, einen sozialen Raum für Eltern in der akademischen Landschaft zu organisieren. Wir wollen die Herausforderungen des Alltags, die Müttern und Vätern auf ihrem studentischen, und danach auf ihrem wissenschaftlichen oder beruflichen Weg begegnen, persönlich besprechen und uns dabei durch Zuhören, Mitfühlen oder auch Mitrecherchieren gegenseitig unterstützen. Diskussionen, die die Makroebene – die Arbeit von Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und anderen wissenschaftlichen, aber auch musik-kulturellen Infrastrukturen, Förderinitiativen, usw. – betreffen können, schließen wir nicht aus.

Zurzeit bieten wir im Rahmen des Netzwerkes regelmäßige Safe-Space-Treffen, die sich speziell an Frauen* richten. Es gibt auch einen E-Mail-Verteiler. Die Treffen finden jeden ersten Donnerstag des Monats um 20 Uhr statt. (Bitte die Gruppenregeln für die Safe-Space-Gruppe unten beachten)

In Zukunft möchten wir zudem regelmäßige Familientreffen und auch thematische Vorträge und Workshops mit Gästen organisieren, bei denen alle Genderidentitäten willkommen sind.


Wenn Du dich angesprochen fühlst und gerne an den Safe-Space-Sitzungen teilnehmen möchtest, melde dich unter der Adresse: annahenrike.eymess@stud.uni-goettingen.de oder antonia.koelble@hfm.uni-weimar.de 


Bei allgemeinen Fragen und Anregungen zu dem Netzwerk melde dich bei elizavetagutkevich@gmail.com

Wir freuen uns auf Dich!




Deine
Antonia Kölble
Anna Henrike Eymess
Elizaveta Willert 

Initiatorinnen des Netzwerks 

Antonia Kölble

Antonia hat im März 2022 ihr Master-Studium im Fach Musikwissenschaft mit Profil Transcultural Music Studies an der Hochschule für Musik Franz Liszt abgeschlossen. Ihr Forschungsinteresse liegt darin, Musik in ihrer Umwelt zu betrachten. Bisherige Forschungsschwerpunkte waren die kulturellen und ökologischen Kontexte von Musik und Musikinstrumenten, Instrumentenbau und Soundscape. Ihre Masterarbeit verfasste sie über die Klanglandschaft der oberrheinisch-alemannischen Fastnachtsumzüge.

Anna Henrike Eymess

Henrike befindet sich gerade in der Abschlussphase ihres Masterstudiums der Kulturellen Musikwissenschaft an der Universität Göttingen. Für ihre Masterarbeit hat sie eine Feldforschung und ein praktisches Projekt in Brasilien in Zusammenarbeit mit dem Center of World Music Hildesheim und einer brasilianischen Universität durchgeführt. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der anwendungsbezogenen Musikethnologie, der regionale Schwerpunkt ist Brasilien. Henrike ist Mutter eines dreijährigen Sohnes.

Elizaveta Willert

Hallo, ich bin Elizaveta.   Seit Oktober 2021 promoviere ich an dem musikwissenschaftlichen Seminar an der Uni Paderborn/ Musikhoschule Detmold und arbeite als Projektassistenin in dem Verband Netzwerk Junge Ohren. Meine Forschungsinteressen sind:  zeitgenössisches Hörspiel, Radio als Kunst, Gender-Forschung, experemintelle Klangforschung, Intersektionalität, sowjetische und russische Radiokunst, Musikvermittlung. Im November 2019 bin ich die Mutter geworden.

Foto:   © Peter Adamik